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YouTube – bitte warten …

Der Carsten hat in seinem Blog mal thematisiert, dass YouTube über die Telekom besonders langsam sei und die Telekom hat sich nicht lumpen lassen und in bester Web 2.0 Manier mit einem Blogpost geantwortet. YouTube war jetzt noch nie so mein Zeitvertreib oder präferiertes Medium um Inhalte zu konsumieren, doch mit dem WD LiveTV ist YouTube auch bei mir auf dem Fernseher eingezogen.

Die Probe auf Exempel

Also habe ich mir mal am iMac ein Video (über die Musik lässt sich streiten, es ging mir nur um ein Beispiel :)) bei YouTube gesucht, welches auch in FullHD vorliegt und habe mal geschaut, wie es denn so läuft. Auf dem iMac dauerte es gut eine Minute, bis das Video genug gecached war, damit es halbwegs ohne Unterbrechungen wiedergegeben werden konnte. Am iPad lief es nach einigem Precaching nur mit nervigen Unterbrechungen und am WD LiveTV brauchte ich ca. 10 Minuten bis das ganze Video geladen wurde – nicht mal in FullHD – damit ich es mir ohne Unterbrechungen anschauen konnte.

Am Rechner habe ich dann mal geschaut, was die YouTube MySpeed Seite sagt und war schon ein wenig verwundert, dass bei einem VDSL25 nicht mehr drin ist. Eigentlich sollte bei DSL16+ oder VDSL doch ein ruckelfreies WebVideo-Vergnügen machbar sein?

Das plötzliche YouTube HD Phänomen?

YouTube gibt es jetzt seit 2005 und HD Inhalte sind auch nicht erst Gestern erfunden worden und das Trafficmonitoring ist bei der Telekom auch nicht erst am 1. Mai 2011 in Betrieb genommen worden. Doch scheinbar sind die Bandbreiten die benötigt werden um den Catcontent (lustige Katzenvideos) schnell ausliefern zu können nicht rechtzeitig aufgerüstet worden.

Was würde erst passieren, wenn nicht mehr die hälfte der Videos in Deutschland nicht verfügbar wären? Jeder kennt die Meldung die bei jedem zweiten Aufruf eines x-beliebigen Musikvideos kommt “Dieser Inhalt ist in Ihrem Land nicht verfügbar …”

Wie ist die allgemeine Wahrnehmung des Problems?

Wie nehmt Ihr das Problem wahr? Seid Ihr YouTube-Konsument? Habt Ihr Performance-Probleme bei YouTube? Welcher Provider wird genutzt? Ist der Provider hier in der Pflicht die Bandbreiten für einen (Cat)Content-Anbieter so auszubauen?

9 Kommentare

  1. YouTube ist schon lange mehr als nur CatContent-Anbieter und die Telekom hat auch kein Netzproblem, sie drosseln den YouTube-Traffic nur bewusst. Die große Schande is, dass die Telekom das offenbar als einziger deutscher Anbieter nötig hat. Als der Anbieter der das beste und größte eigene Netz in Deutschland haben dürfte. Es ist also letlich egal wie viel Banbreite du als Telekom-Kunde hast, solange du zu Peakzeiten YouTube schauen möchtest. Während in anderen Bereichen und auch auf anderen Videoseiten kaum Einschränkungen zu den Ladezeiten tagsüber zu spüreh sind, bricht YouTube Abends ziemlich zusammen und das nicht nur bei HD.

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  2. Sorry, aber ich verstehe den Sinn des Artikels nicht ganz. Es geht doch um den Speed von YouTube über die Telekom.

    Warum wird der Speed dann über verschiedene Endgeräte (iMac, iPad und WD LiveTV) getestet? Es würde doch viel mehr Sinn ergeben, wenn man das ganze über das gleiche Endgerät, aber über verschiedene Anbieter (z.B. Telekom, Alice & Vodafone) testet.

    Denn wenn es bei den anderen Anbietern im Vergleich genau so ist, ist es ja kein Telekom Problem…

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    • Ich wollte nur die technischen Nachteile von den unterschiedlichen Clients als Fehlerquelle ausschließen, daher habe ich drei unterschiedliche Abspielgeräte benutzt. Leider besitze ich auch “nur” einen Telekom Entertain VDSL25 Anschluss und kann es somit nicht direkt an einem anderen Anschluss austesten.

      Bei YouTube zählt meiner Meinung nach (und ich bin nicht der YouTube Poweruser) das subjektive Empfinden – sprich nicht wie viel Mbit/s geht theoretisch gerade durch die Leitung sondern ob das Video zeitnah und ohne Unterbrechungen in höchst möglicher Qualität abspielt.

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  3. Ah, vielen Dank für den Artikel. Schon sehr lange zweifle ich an meinem Netzwerk. Denn YouTube ist zu Hause mit einer 50MBit-Leitung auf dem iMac, als auch auf dem AppleTV und insbesondere auf dem iPad schnarch langsam. Es ist einfach inakzeptabel. Manchmal funktioniert es gut, doch sehr oft warte ich länger auf ein Video, als es lang ist. Die Spitze war letzte Woche, als ich auf ein 1,5-Minuten-Video zehn Minuten warten durfte.

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  4. Das stimmt nicht. Die Telekom ist seit Jahren nicht bereit für ein ordentliches Peering zu zahlen! Jeder Anbieter auf dem Markt tut dies, ausser der Telekom. Es ist komplett irrelevant wer welchen Dienst und wer ihn wie intensiv nutzt. Wir zahlen auch alle für die Autobahn obwohl es einen Großteil gibt, der diese nur indirekt nutzt (z.B. wenn dein Essen per LKW von A nach B fährt).

    Eine bodenlose Frechheit ist da der Kommentar des Telekommitarbeiters der doch ernsthaft meint das man sich überlegen solle für solche Dienste zukünfig Geld zu verlangen. Die Telekom ist eine Schande am freien Markt: Sie zahlen bewusst nicht für ein Peering mit YouTube (bzw. Google) und haben trotzdem die teuersten Leitungen. Dann einen Kommentar zu bringen man möge doch bitte für so etwas extra zahlen, ist absolut niveaulos.

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  5. Die Proxyadresse der Telekom könnte die Ladezeiten der Videos auf YouTube etwas erhöhen.

    Wer sie nicht kennt: www-proxy.t-online.de Port 80

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    • Noch höhere Ladezeiten? :) du meinst schneller laden?

      Ein VPN Anbieter oder ähnliches soll auch schon helfen – und auch dieses Content nicht in ihrem Land verfügbar Problem …

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  6. also bei mir dauerts auch ab und an lange. is mir aber egal. auf utube gibts soviel muell, die sind fuer mich hauptverursacher moeglicher bald in kraft trentender bandbreiten priorisierung.

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  7. Pingback: Die Telekom erklärt Managed Services » VDSL-News.de

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