Unter dem Schlagwort Netzneutralität fällt wohl die Schlagzeile, dass die Deutsche Telekom von einigen Dienstanbietern möglicherweise zukünftig (mehr) Geld verlangen möchte.
Laut Golem.de sollen unter Umständen Dienstanbieter wie Google (Youtube) zukünftig mehr für eine bessere QoS (Quality of Service) zahlen.
Datenvolumen im Internet verdoppelt sich alle paar Monate
Etwa alle 9 Monate verdoppeln sich die Datenmenge die pro Sekunde im Internet übertragen wird. Die Carrier, wie die Deutsche Telekom, und Backbone-Anbieter müssen ihre Infrastruktur immer den Gegebenheiten und den zukünftigen Anforderungen anpassen und der Endkunde zahlt Monat für Monat weniger für seinen Breitbandanschluss.
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Am Samstag hatte die Telekom ein paar, zu T-Home Entertain aktive, Blogger und Forenbenutzer zu einem kleinen Kennenlernen und Erfahrungsaustausch nach Bonn in die Telekom Konzernzentrale eingeladen. Um 8 Uhr machte ich mich mit dem Auto auf den Weg in die ehemalige Bundeshauptstadt, ich hatte dem Jens – aka Pottblog – angeboten ihn von Essen aus mitzunehmen, aber er wollte lieber mit der Bahn fahren, welches er später aber noch bereute.
Ich war super durchgekommen und schon eine halbe Stunde vor dem Termin in Bonn angekommen, ein wenig Zeit brauchte ich noch um den richtigen Eingang zu dem Komplex Telekom zu finden. Kurze Zeit später gesellte sich ein weiterer eingeladener Gast dazu, welcher sich aus Dresden auf den Weg nach Bonn gemacht hat um an dem Event teilzunehmen.
Es ging heiß her
Nachdem ich mit den anderen eingecheckt hatte, ging es dann vom ca. 21°C kühlen Foyer in einen nicht klimatisierten Besprechungsraum. Nach der Vorstellungsrunde, in der sich jeder mal kurz vorgestellt hat, ging es dann zum Glück in einen anderen gut klimatisierten Raum. Das machte den Informationsaustausch viel angenehmer.
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Nach der furiosen Versteigerung der ersten UMTS-Lizenzen für 50 Mrd. Euro ist die Versteigerung der neuen 4G (LTE) Lizenzen und ein paar weiterer 3G Lizenzen mit 4,4 Mrd. Euro gerade zu günstig ausgegangen.
Von April bis Mai überboten sich die Mobilfunkanbieter T-Mobile (Telekom), Vodafone, o2 und E-Plus in der Versteigerung.
Die begehrten 4G-Lizenzen aus der digitalen Dividende gingen an:
Der Breitbandverweigerer E-Plus, welcher am Anfang die Preise in diesem Bereich ganz schön hoch getrieben hat steht ohne 4G-Lizenz da und wird wohl sein 3G-Netz weiter ausbauen müssen um nicht alle Kunden zu verlieren die an schneller mobiler Datenübertragung interessiert sind.
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… oder: Aus der Post ging die Deutsche Telekom hervor, diese wurde 2004 neu gegliedert in T-Com, T-Online, T-Mobile und T-Systems. Im Jahre 2006 wurde aus T-Com und T-Online nur noch T-Com, bevor im Jahre 2007 aus T-Com dann T-Home wurde. Fortan kümmerte sich T-Home um die Festnetzkunden, T-Mobile um die Mobilfunkkunden und T-Systems betreute die Großkunden.
Da nichts beständiger ist als der Wechsel überlegte man sich 2009 dann, dass man T-Home und T-Mobile eigentlich unter T (Telekom Deutschland GmbH) zusammenfassen könnte – das wurde jetzt am 1. April 2010 Wirklichkeit.
P.S.: Nein, das ist kein Aprilscherz.
Die Bundesnetzagentur hat die Gebühren für den Zugang zum Telekom Glasfasernetz/Anschlussinfrastruktur festgelegt, die die Telekom von Mitbewerbern verlangen kann.
So hatte die Telekom eine monatliche Miete für eine Einbaueinheit im Kabelverzweiger gefordert von 173,32 Euro und 0,43 Euro pro Meter Kabelleerrohr – genehmigt wurden 113,94 Euro und 0,12 Euro. Hier musste die Telekom also erhebliche Zusammenstreichungen hinnehmen. Die Gebühren sind bis 30. Juni 2011 befristet.
So langsam kann der Wettbewerb mal ins Rollen kommen.
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