Nachdem Arcor vor einigen Jahren schon mal IPTV angeboten hatte, soll es dieses Jahr zum Weihnachtsgeschäft unter dem neuen Dach Vodafone etwas werden – das versprach zumindest Fritz Joussen, der Vodafone Deutschland Chef. Das erste Angebot wurde kaum beworben und hat sich am Markt nie richtig durchgesetzt.
Telekom freut sich auf Konkurrenz
Aktuell ist T-Home Entertain mit seinen 1,2 Millionen Entertain-Anschlüssen Marktführer in diesem Bereich, die Konkurrenz besteht aus Alice und ein wenig aus 1&1 mit Maxdome – wobei hier kein Live-TV angeboten wird.
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Nach der furiosen Versteigerung der ersten UMTS-Lizenzen für 50 Mrd. Euro ist die Versteigerung der neuen 4G (LTE) Lizenzen und ein paar weiterer 3G Lizenzen mit 4,4 Mrd. Euro gerade zu günstig ausgegangen.
Von April bis Mai überboten sich die Mobilfunkanbieter T-Mobile (Telekom), Vodafone, o2 und E-Plus in der Versteigerung.
Die begehrten 4G-Lizenzen aus der digitalen Dividende gingen an:
Der Breitbandverweigerer E-Plus, welcher am Anfang die Preise in diesem Bereich ganz schön hoch getrieben hat steht ohne 4G-Lizenz da und wird wohl sein 3G-Netz weiter ausbauen müssen um nicht alle Kunden zu verlieren die an schneller mobiler Datenübertragung interessiert sind.
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Der Telekommunikationsanbieter Vodafone möchte in 750 Orten die Vermittlungsstellentechnologie auf VDSL taugliche Technik umrüsten. So berichtet es zumindest Golem.de unter Berufung auf das Handelsblatt, welches es wiederum aus gut unterrichteten Kreisen erfahren haben will.
Mit dem angestrebten Ausbau könnte Vodafone 4 Millionen Haushalte mit bis zu 50 Mbit/s schnellen VDSL versorgen. Um das zu erreichen, werden zunächst 2.700 Vermittlungsstellen aufgerüstet bevor man auf die Infrastruktur der Telekom zurück greift. Die Preise für die Telekomvorleistung wird die Bundesnetzagentur wohl im März festsetzen.
Jetzt ist es amtlich.
Deutsche Telekom einigt sich mit 1&1 und Vodafone über VDSL-Vorleistungsangebot
United Internet (1&1) und Vodafone können ihren Kunden in Zukunft VDSL-Anschlüsse über das Netz der Deutschen Telekom anbieten. Mit Vodafone wurde dafür bereits ein Vertrag unterzeichnet, mit 1&1 wurde eine Einigung erzielt. Das Angebot soll bereits in den nächsten Monaten starten. Als erste Wettbewerber können 1&1 und Vodafone dafür das Vorleistungsangebot für VDSL Double Play nutzen, was Kunden Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s beim Surfen im Internet ermöglicht. Die Deutsche Telekom hat ihr VDSL-Netz bereits in 50 deutschen Städten ausgebaut.
Das neue Vorleistungsangebot beinhaltet einen “Erfolgsfaktor”: Je mehr Kunden von den Wettbewerbern und der Deutschen Telekom gewonnen werden, desto weiter sinkt der Vorleistungspreis. Der jetzt vereinbarte monatliche Einstiegspreis beträgt bei 48 Monaten Laufzeit 25,36 Euro und bei zwölf Monaten 26,28 Euro. “Marktwirtschaftliche Lösungen sind ohne Eingriffe des Regulierers möglich, das beweist diese Einigung. Der attraktive Preis zeigt, dass wir auf unsere Wettbewerber deutlich zugegangen sind”, betont Timotheus Höttges, Finanzvorstand der Deutschen Telekom.
Im März hatte die Deutsche Telekom angekündigt, ihr VDSL-Netz ohne regulatorische Vorgaben und freiwillig für Wettbewerber zu öffnen. Parallel treibt der Konzern auch den weiteren Ausbau des Hochgeschwindigkeitsnetzes voran: Für 13 deutsche Städte hat die Telekom den gemeinsamen Ausbau mit Wettbewerbern wie Vodafone, EWE, M-Net und NetAachen geplant. Weitere Gespräche dazu laufen. Höttges: “Durch die Regulierung des Netzzugangs alleine wird keine neue Infrastruktur gebaut. Was Deutschland jetzt braucht, ist Mut zu Deregulierung, denn mehr Freiheit schafft neue Wachstumsimpulse für den Breitbandmarkt.”
Quelle: Telekom Pressemitteilung
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Ab September soll es VDSL aus dem Hause Vodafone geben. In 50 Städten soll es mit bis zu 50 Mbit/s durch das Internet gehen. Mit der Telekom einigte sich Vodafone wohl auf einen Großhandelspreis von unter 30 Euro pro Anschluss. Weitere Details oder Endkundenprodukte gibt es noch nicht.
P.S.: 1&1 hat sich wohl auch mit der Telekom einigen können.
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