Grabenkämpfe um VDSL

Nachdem nun mit 1&1 und Vodafone erste Verträge zur VDSL-Vermarktung geschlossen wurden, stelle die Telekom gestern laut Golem.de bei der Bundesnetzagentur einen Entgeltantrag für die Öffnung von unbenutzten Glasfasern und anderen technischen Einrichtungen der Telekom.

Der langwierige Netzausbau

Die Telekom baut seit Jahren ein Glasfasernetz für die VDSL-Anschlüsse in den Großstädten und anderen lukrativen Orten aus. Der Ausbau dieser Netze sind Zeit und Kostenintensiv, daher fordert die Telekom für die Nutzung der von ihr geschaffenen Infrastruktur ein gewisses Vorrecht und Entgelt. Durch eine Einigung in diesem Bereich könnten andere Anbieter eigene Breitbandnetze aufbauen und eigene Produkte anbieten.

Lediglich bei der Preisfindung ist man sich wohl noch nicht so ganz einig. Auf ein Reaktion der Telekom auf Vorschläge der Branchenverbände VATM und Breko warte man immer noch – seit März 2009. Die Telekom sucht hier aber wohl nicht die direkte Kommunikation mit den Mitbewerbern, sondern eher den wohl langwierigeren Weg über die Bundesnetzagentur.

Wann werden die Verbrauche profitieren?

Wie lang die Bundesnetzagentur für eine Entscheidung braucht steht in den Sternen. Aktuell ist die Telekom mit ihren T-Home Entertain und Call & Surf VDSL Produkten der einzige Anbieter von VDSL. Die VDSL-Resale Angebote von 1&1 und Vodafone folgen dann im September. Wann letztlich die anderen Anbieter Zugang bekommen ist schwer zu sagen. Den Wettbewerb würde es jedoch fördern – Konkurrenz belebt das Geschäft.

Veröffentlicht von Christian Hans

Familienvater, Ehemann, Business Systems & VMware Specialist, Blogger, Telekom Entertain und iPhone Enthusiast, Tiguan-Fahrer, ...

5 Kommentare

  1. Immer das Selbe. Telekom baut und andere wollen für Lau alles nutzen aber selber nichts ausbauen. Wo ist da die Konkurrenz? Schon das die TAL Gebühren für andere Anbieter gesenkt wurden hat mich damals etwas verdutzt. Da die Telekom ja die Einzigen sind bei denen man einen reinen Festnetzanschluss und einen reinen Internetanschluss erhält. Das bezahlt man ja auch, und das find ich gut so. Alle anderen machen das ja über den VoIP Dreck, mit misserabler Qualität und etwaigen Ausfall. Ich will hier keine Anbieter nennen.

  2. jop, da haste schon recht aber du musst aber auch sehen, das die Telekom auch ein Netz hat, was jahrelang von den Steuerzahlern finanziert wurde.
    Es ist denke ich mal sehr schwer, das alles aus einander zu halten.

  3. Ja und?, war halt mal ein Konzern unter Bundeshand, das ist noch lange kein Argument dafür „ok ich darf jetzt alles von dir nutzen weil du es nicht bezahlt hast.“

  4. Stimme ich smith schon zu. die andern geiern und und warten bis die fertig sind und heben dann die Hand. Ausserdem ist die T-com ja nu nicht mehr in bundeshand und investieren nicht mehr von steuergeldern, bitte mich korrigieren wenn da was falsches dran sein sollte.

  5. naja es gibt aber auch einigne anbieter die selber ausbauen bzw ausgebaut haben , hansenet , berlikom , versatel usw aber diese werten teilweise auch von der telekom gebremmst da die telekom damals halt alles vom staat bekommen hat zbspb auch leere rohre unter der erde wo sie entscheiden können ob ein andere anbieter die benutzen darf oder nicht

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