Bye bye Sky

Vor knapp einem Jahr wurde aus Premiere Sky doch was änderte es? Damals hieß es noch, dass die Sky Pakete weiterhin über T-Home Entertain empfangbar bleiben, doch das stellte sich als eine nicht ganz richtige Information heraus. Auch auf der AGNA Cable 2010 sagte Sky Chef Sullivan, dass keine weitere Zusammenarbeit mit der Telekom geplant sei.

Wie kam es dazu?

Über den Bruch der Geschäftsbeziehungen kann ich nur spekulieren, doch als wahrscheinliche Ursache sehe ich hier das Thema Fußball Bundesliga. Die Jahre zuvor strahlte T-Home Entertain immer das von Premiere produzierte Bundesliga Programm aus. Ab der Saison 2009/2010 machte die Telekom aber einen Deal mit Constantin Medien AG für sie LIGA total! zu produzieren, damit kühlte die Geschäftsbeziehung von Sky und Telekom merklich ab. Die Preise für Bundesliga über T-Home Entertain stiegen zwar deutlich, man war aber immer noch günstiger als die Konkurrenz von Sky. Erstmalig gab es auch alle Spiele der ersten Bundesliga in HD-Qualität über LIGA total! HD – bei Sky versprach man hingegen fünf Spiele pro Spieltag in HD auszustrahlen.

Die nackten Geschäftszahlen

Bei Sky konnte man in den letzten 12 Monaten (von April 09 bis April 10) nur 100.000 neue Kunden hinzugewonnen werden, im ersten Quartal 2010 waren es gar nur 1.000 Kunden mehr also zum Ende des Jahres 2009.

Die Zahl der T-Home Entertain Kunden hat die Telekom im Jahr 2009 sogar verdoppeln können. Laut Geschäftsbericht gibt es über eine Millionen Kunden mit IPTV Anschluss der Telekom.

Die Vorteile von T-Home Entertain

Wenn man schon Telekom Kunde ist und in einem Bereich wohnt, in dem T-Home Entertain möglich ist – dies sollen laut Telekom bis zu 20 Millionen Haushalten sein -, dann ist ein Wechsel zu Entertain recht schnell erledigt. Man bekommt einen Mediareceiver und es geht los. Es muss keine Satellitenschüssel montiert werden und auch ein Kabelfernsehanschluss ist nicht erforderlich. Selbst mit dem Einsteigerpaket von Entertain Comfort für 44,95 Euro (inkl. TV, Telefon und Internetflatrate) hat man Zugriff auf ein großes Angebot an FreeTV und die Möglichkeit die Onlinevideothek Videoload sowie das TV-Archiv zu nutzen. Wenn man Blockbuster sehen will, dann muss man sich nicht den Sendeplan von Sky anpassen oder zur nächsten Videothek laufen. Man ist mit der Fernbedienung sein eigener Kino-Chef und bezahlt die Filme bequem per Telekomrechnung.

Autor: Christian Hans

Familienvater, Ehemann, Business Systems & VMware Specialist, Blogger, Telekom Entertain und iPhone Enthusiast, Tiguan-Fahrer, ...

3 Gedanken zu „Bye bye Sky“

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