Unifi Dream Machine Pro – ein Selbstversuch

Nachdem ich die letzte Zeit mit den AVM Produkten und meinen Apple iPhone und iPad einige Probleme im Bandsteering hatte und es mit keinem Firmwareupdate besser wurde, habe ich schon häufiger bei Unifi geschaut, was es da so gibt und wurde jetzt fündig …

Was ist die Dream Machine Pro?

Seit Frühjahr 2019 lief die Unifi Dream Machine Pro im „Early Access“ (so etwas wie Betatest) und seit ein paar Tagen ist sie auch in Europa bestellbar. Die Unifi Dream Machine Pro ist ein eine Netzwerk Appliance für des „Enterprise“ Levels, so sieht es zumindest Unifi. Wie viele andere auch würde ich aber eher sagen, dass es hier ein ambitioniertes SoHo oder KMU Produkt ist.

 

Technisches zur Dream Machine Pro

  • All-in-one 1U rack appliance for small to medium sized businesses
  • Combines new UniFi OS with 8-port switch and security gateway
  • UniFi Protect video surveillance NVR with off-the-shelf 3.5″ HDD support
  • 8-port Gigabit Switch with 1 Gbps RJ45 and 10G SFP+ LAN
  • Enterprise-class IPS/IDS, DPI, and Wi-Fi AI capabilities
  • Powered by fast 1.7 GHz quad-core processor

Kein All-in-one Lösung

Anders als bei der FRITZ!Box braucht man hier als DSL Nutzer noch ein Modem, wie das Draytek Vigor 165, um die Verbindung zum Provider herzustellen. Für WLAN braucht man noch Access Points, wie den Unifi nanoHD oder flexHD. Wenn man dann auch noch telefonieren will und das nicht mit einem Handy macht, dann empfiehlt sich noch ein Gigaset N510 IP Pro als DECT Basisstation.

Damit wäre man dann aber, zusammen mit der Dream Machine Pro, aber auch schon bei ~750 Euro (mit einem AccessPoint, Modem und DECT Basis).

Was bekommt man dafür?

Jedenfalls ein Gateway, welches sich wesentlich feiner und spezieller einstellen kann, als alles was man so an Speedport und FRITZ!Box kennt. Mit der 1.7 GHz starken Quad-Core CPU wird es auch IPS/IDS sowie DPI bei schnellen Leitungen meistern können und auch ordentliche VPN Performance bietet, da war man ja bei der FRITZ!Box leider weit entfernt von.

Nicht kompatibel mit MagentaTV?

Bei älteren Unifi Security Gateways gab es immer noch eine Möglichkeit IPMG v3 für das Telekom MagentaTV Multicasting laufen zu lassen, doch das ist aktuell mit der Unifi Dream Machine und Dream Machine Pro noch nicht möglich, weil diverse Optionen wie IPMG Proxy noch fehlt.

Ab Ende Februar wird getestet

Ich habe mit die UDM-Pro, ein Modem und zwei APs mal bestellt und werde schauen, ob ich meine FRITZ!Box 7590 und FRITZ!Repeater 3000 endgültig in Rente schicken kann, und ob es nicht doch irgendwie mit MagentaTV geht. Selbst wenn MagentaTV nicht gehen sollte, dann wird halt WaipuTV genutzt.

Autor: Christian Hans

Familienvater, Ehemann, Business Systems & VMware Specialist, Blogger, Telekom Entertain und iPhone Enthusiast, Tiguan-Fahrer, ...

4 Gedanken zu „Unifi Dream Machine Pro – ein Selbstversuch“

  1. Ich habe die UDM Pro zuhause und kriege sie mit dem Vigor nicht zum laufen. Er möchte sich nicht über PPOE anmelden und sagt das Modem hätte keine Internetverbindung. Im Moment lasse ich weiter meinen ER-4 laufen und warte auf die Antwort des Unifi Supports. Wenn Sie es zum laufen gebracht haben, würde ich mich über einen genauen Artikel darüber freuen.

  2. Hallo Christian,

    vielen Dank für den Artikel! Ich bin sehr gespannt auf Deinen Test.
    Aktuell bin ich mit dem Magenta und deren Receiver sehr unzufrieden und überlege auch auf einen anderen Dienst zu wechseln.
    Mit den Ubiquiti APs habe ich bei meinen Kunden sehr gut Erfahrungen gemacht (gemanagt über den USB-Controller von Ubiquiti).
    Ich freue mich schon sehr auf Deinen Test mit dem genannten Setup von Dir. Kannst ja auch kurz mal schreiben ob das mit waipu gut läuft (oder doch besser zattoo…)?

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Matthias

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