Unifi Dream Machine Pro – online mit Hindernissen

Am Freitag Abend bin ich von meiner Dienstreise zurück gekommen und habe gleich die Unifi Dream Machine Pro und den Telekom Speedport Smart 3 ausgepackt.

Das obligatorische Unboxing Video erspare ich euch hier an der Stelle, vielmehr ein Hinweis von mir, dass die Verpackung der UDM-Pro und des Zubehörs sehr wertig und strukturiert ist. Als erstes habe ich das 19″ Gedöns dran geschraubt und die UDM-Pro in den 19″ Schrank gepackt und hochgefahren.

„Boot failed“ auf dem Mäusekino

Das kleine LC-Display begrüßte mich sodann mit „Boot failed“, tja nun ja. Ein paar Resets später, lief es dann und ich konnte die UDM-Pro mit der App auf dem iPad konfigurieren. Da es aktuell zu Problemen mit PPPoE Benutzernamen mit Sonderzeichen (#) kommt, habe ich mich entschlossen die Box erst mal als DHCP Client an meine FRITZ!Box zu hängen und das Firmwareupdate durchlaufen zu lassen.

Easy Login hilft

Um das Problem mit dem # Zeichen im PPPoE Benutzername nicht zu haben, nutze ich die Easy Login Funktion und das klappte auch ohne Probleme mit dem Speedport Smart 3 als Modem für mein VDSL 250er Anschluss. Den Telekom Mediareceiver MR401 habe ich derweil abgestöpselt, ich will es erst gar nicht weiter probieren …

Setup für den Übergang

Schnell ein VLAN für mein altes Netz aufgespannt, die FRITZ!Box 7590 in den IP Client Modus versetzt, damit der mit dem FRITZ!Repeater 3000 noch vorerst mein Wifi Mesh betreibt, bis die Unifi APs ankommen. Das DECT übernimmt ab sofort ein Gigaset N510 IP Pro, welcher sich auch später per PoE versorgen lässt.

Schon poppten die Clients im Controller der UDM-Pro auf, allen 37 Clients habe ich gleich mal ein Alias verpasst, damit ich auch weiß, wer wer ist. Ein paar davon eine feste IP zugewiesen und schon fühlte sich mein innerer Monk entspannt.

„ehmmm geht noch nicht“

Nun kommen wir mal zu den Dingen, die noch nicht so wollen – Grundlage UniFi OS 1.6.4.

  • Dyndns: da gibt es wohl noch ein Bug, weswegen mein Strato DynDNS noch nicht so will.
  • PPPoE: Einige Special Characters, wie das # Zeichen gehen nicht – Workaround ist Easy Login.
  • IGMPv3: Da kein IGMP v3 Proxy über .json Workaround aktiviert werden kann, werde ich erst gar nicht probieren MagentaTV in betrieb zu nehmen.
  • NAT (Modem auslesen): Auch hier wieder die .json Nummer, weswegen man es nicht automatisch haben kann.

Das war es, was ich nach kurzer Zeit so raus gefunden habe. Wegen dem dyndns Probleme habe ich noch nicht wirklich weiter gemacht mit L2TP VPN Server aber das wird noch kommen, wenn das läuft.

Noch zu früh für ein Fazit

Für ein wirkliches Fazit ist es noch zu früh, doch nach knapp 48 Stunden „online“ mit der Unifi Dream Machine Pro kann ich sagen, dass das ganz gut geht. Mehr gibt es sicher zu berichten, wenn die APs da sind und der Radius Server läuft, ein IoT VLAN aufgespannt wird und alles ein wenig strukturierter wird.

Autor: Christian Hans

Familienvater, Ehemann, Business Systems & VMware Specialist, Blogger, Telekom Entertain und iPhone Enthusiast, Tiguan-Fahrer, ...

2 Gedanken zu „Unifi Dream Machine Pro – online mit Hindernissen“

  1. Hi,

    hab die UDM Pro auch an nem VDSL250 am laufen, läuft bis jetzt recht gut, okay sind noch eine Bugs vorhanden, aber im Grunde läuft es erstmal.

    Was mir bis jetzt aufgefallen ist
    – Dyndns
    – ipv6

    Gruß aus Rüsselsheim
    Kay

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